Die Myokardszintigraphie (auch Herzszintigraphie oder Myokard-Perfusionsszintigraphie) ist die Standardmethode zur Beurteilung der Herzdurchblutung unter Ruhe- und Belastungsbedingungen. Sie zeigt, ob Ihr Herzmuskel bei körperlicher oder medikamentöser Belastung ausreichend durchblutet wird – ein entscheidender Faktor bei koronarer Herzkrankheit.
Die Untersuchung erfolgt in zwei Phasen: einmal unter Belastung (Ergometer oder medikamentös) und einmal in Ruhe. Durch den Vergleich der Bilder können wir sehen, ob bestimmte Herzmuskel-Bereiche unter Belastung schlechter durchblutet werden – ein Hinweis auf verengte Herzkranzgefäße (Stenosen).
Wann wird ein Herz MRT eingesetzt?
- Herzmuskelerkrankungen (Kardiomypathien)
- Myokarditis (Herzmuskelentzündung)
- Koronare Herzerkrankungen
- Herzklappenfehler
- Angeborener Herzfehler
- Herztumor, Herzbeuteltumor
Lungenkrebs ist in Deutschland die häufigste krebsbedingte Todesursache. Die gute Nachricht: Durch Früherkennung mittels Niedrig-Dosis-CT kann die Sterblichkeit bei Risikopatienten um bis zu 20% gesenkt werden – das belegen große internationale Studien.
Wer sollte sich screenen lassen?
- Raucher mit ≥ 30 Packungsjahren
- Ex-Raucher, die vor weniger als 15 Jahren aufgehört haben
- Alter zwischen 50-80 Jahren
- Berufliche Exposition (Asbest, Radon, Arsen)
- Familiäre Belastung
- Vorherige Krebserkrankung der Lunge
- COPD-Patienten
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