Die Myokardszintigraphie (auch Herzszintigraphie oder Myokard-Perfusionsszintigraphie) ist die Standardmethode zur Beurteilung der Herzdurchblutung unter Ruhe- und Belastungsbedingungen. Sie zeigt, ob Ihr Herzmuskel bei körperlicher oder medikamentöser Belastung ausreichend durchblutet wird – ein entscheidender Faktor bei koronarer Herzkrankheit.
Die Untersuchung erfolgt in zwei Phasen: einmal unter Belastung (Ergometer oder medikamentös) und einmal in Ruhe. Durch den Vergleich der Bilder können wir sehen, ob bestimmte Herzmuskel-Bereiche unter Belastung schlechter durchblutet werden – ein Hinweis auf verengte Herzkranzgefäße (Stenosen).
Wann wird ein Herz MRT eingesetzt?
- Herzmuskelerkrankungen (Kardiomypathien)
- Myokarditis (Herzmuskelentzündung)
- Koronare Herzerkrankungen
- Herzklappenfehler
- Angeborener Herzfehler
- Herztumor, Herzbeuteltumor
Wann ist eine Myokardszintigraphie sinnvoll?
Vorbereitende Infos zum Ablauf einer MRT-Untersuchung
Die Herz-MRT ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und muss vor der Untersuchung entweder entsprechend begründet bei der eigenen Krankenkasse beantragt werden oder als Selbstzahlerleistung oder privatversichert gezahlt werden. Gerne informieren wir Sie hierzu detaillierter, ob eine solche Untersuchung für Sie in Frage kommt, und helfen Ihnen bei der Kostenübernahme.
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